Über uns

 
Die Christusgemeinde ist die Pfarrgemeinde im Herzen Baden-Badens. Sie entstand 2025 durch die Fusion von Luther-, Stadtkirchen- und Paulusgemeinde. Das Gemeindegebiet reicht von Lichtental über das Stadtzentrum bis in die Weststadt und hinauf nach Ebersteinburg. Zu uns gehören etwa 4500 Gemeindemitglieder. Mit der Friedens- und der Matthäusgemeinde bilden wir die Kirchengemeinde Baden-Baden. Gemeinsam wollen wir in Baden-Baden Glauben leben und Leben teilen. 
 

Gemeindeleitung

Der Ältestenkreis der Christusgemeinde im Januar 2026
Die Christusgemeinde wird zur Zeit von zehn ehrenamtlichen Kir­­chenäl­­tes­­ten und Pfarrer Thomas Müller ge­­lei­­tet, die sich etwa einmal im Monat zur Äl­­tes­­ten­­kreis­­sit­­zung ver­­sam­­meln. Die Amtszeit des Ältestenkreises beträgt sechs Jahre.
 
Dem Ältestenkreis gehören aktuell an (auf dem Bild von hinten links nach vorne rechts): 
Kantor Alain Ebert
Pfarrer Thomas Müller
Alexander Rose
Markus Kohlbecker
Gerd Feuerstein
Peter Wick
Dr. Charlotte van Erckelens
Julia Solbach
Manuela Reith
Christine Berganski
Cornelia Hörner
Roland Wünsch
Pfarrerin Dr. Annette Weippert (beratend)
 

Unser Name: Christusgemeinde

Die Ältestenkreise der Luther-, Paulus- und Stadtkirchengemeinde haben sich im Juli 2024 auf den gemeinsamen Namen geeinigt: Wir wollen „Evangelische Christusgemeinde Baden-Baden“ heißen. Folgende Kriterien sollte der Name erfüllen: er sollte mit „evangelisch“ in enger Verbindung stehen, zu unserem Gemeindeprofil passen, er sollte nicht in der näheren Umgebung oder jüngeren Vergangenheit vorkommen und für die anderen Pfarrgemeinden Baden-Badens anschlussfähig sein. Wir haben uns die eingegangenen Vorschläge diesbezüglich angesehen, die der engeren Wahl diskutiert und uns dann mit großer Mehrheit für die „Evangelische Christusgemeinde“ entschieden. Wir hoffen, dass viele unsere Wahl gutheißen und sind überzeugt, dass wir unter diesem Namen in eine gesegnete gemeinsame Zukunft gehen.
 
 
 

Immer wieder kommt es vor, dass Menschen ins Pfarramt kommen und verunsichert sind: „ich bin Evangelisch-Lutherisch getauft – wohin gehöre ich jetzt eigentlich: Zur Evangelischen Kirche, oder zur Evangelisch-Lutherischen Gemeinde?“
Die Antwort ist: Wer aus einer Evangelisch-Lutherischen Kirche Landeskirche, z.B. der Evangelisch-Lutherischen Kirche Hannovers oder der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, nach Baden zieht, wird automatisch Mitglied der hiesigen Landeskirche. Das ist die Evangelische Landeskirche in Baden, zu der auch unsere Christusgemeinde gehört.
Warum heißt unsere Landeskirche nicht „Evangelisch-Lutherisch“?
Das hat historische Gründe: Einst gab es zwei evangelische Kirchen in Baden: eine lutherische Kirche im Bereich Altbaden (Markgrafschaft Baden) und eine Reformierte Kirche im Bereich der früheren Kurpfalz in der Gegend von Mannheim/Heidelberg. 1821 vereinigten sich beide Kirchen im Großherzogtum Baden zur „Vereinigten Protestantischen Kirche in Baden“, der heutigen „Evangelischen Landeskirche in Baden.
Die „Evangelisch-Lutherische Kirche in Baden“ (zu der auch die Evangelisch-Lutherische Gemeinde mit der Johanneskirche in Baden-Baden gehört) hat sich Mitte des 19. Jahrhunderts von der Landeskirche getrennt. Gründe waren damals: eine unterschiedliche Auffassung vom Abendmahl und eine Kritik an der als zu liberal empfundenen Ausrichtung der Landeskirche. Zur Evangelisch-Lutherischen Kirche in Baden gehören heute insgesamt sieben Gemeinden in ganz Baden mit insgesamt c.a. 3200 Gemeindegliedern. Zum Vergleich: Die Evangelische Landeskirche in Baden hat c.a. 1,2 Millionen Mitglieder.
Wer also aus einer Landeskirche nach Baden zieht, wird ganz ordentlich und korrekt Mitglied unserer evangelischen Landeskirche. Wer dennoch zur Evangelisch-Lutherischen Kirche gehören möchte, muss sich im Lutherischen Pfarramt bei Pfarrer Hans-Martin Ahr anmelden.
In früheren Zeiten gab es erheblichen Spannungen zwischen der Landeskirche und den als „Separatisten“ angesehenen Evangelisch-Lutherischen Gemeinden. Heutzutage pflegen wir eine gute Nachbarschaft und feiern, beispielsweise zu Himmelfahrt, gemeinsam Gottesdienst in freundlicher „innerevangelischer“ Ökumene.
(Kirchenrat Thomas Jammerthal)